Abrechnung;-)

Heute rechne ich mal mit dem Leben ab : 

Denn das Leben ist die Aufgabe zum Selbst... 

so meine Philosophie...

Verhungern tue ich gewiss nicht, eher bin ich dauernd satt.

Oft zu viel an Geschmäckern, zu schnell und einfach serviert, ohne Bestellung von mir.

Von dem wonach mir gelüstet dagegen zu selten und nur in sehr überschaubaren Portionen.

Nun könnte man meinen : " Typischer Nimmersatt, niemals zufrieden, mit all dem, was er hat"

Oder auch, so kommt es mir gerade in den Sinn :

" Verhungert am gedeckten Tisch, das undankbare Kind" 

Doch nehme ich an, oft denke ich mit einer Selbstverständlichkeit, die   nicht immer wirklich erklärbar scheint.

Ich sage kaum "nein" und noch seltener "stop"... denn muss es wirklich sein und auf eine Lösung hofft ? 

Oder ist das schon der Schlüssel, das Ergebnis zu meinen Taten ? 

Mich davon zu lösen all diese Aufgaben zu haben.

Ist meine Aufgabe, zu lernen, nicht zu tun und einfach mal in mir zu ruh'n.

Auch wenn dann nicht getan wird, das Tagwerk nicht vollbracht... ich gerade dann meine Lebensaufgabe geschafft ? 

Schaue ich mein Leben, mein Werk unter diesem Fokus einmal an, so wird mir klar, warum ich noch nicht da bin, als fange ich immer wieder von vorne an...

Oft stand ich schon vor einem ähnlichen Scheideweg und habe zunächst, den richtigen gewählt... und dann übermannte mich mein anderer Teil meines Selbst oder war es doch eher die Ernte, was das Aussen gesät ? 

Auf jeden Fall danke ich dem Leben für die Geduld mit mir, scheinbar unbelehrbaren Wesen. Voller Achtsamkeit gibt es mir immer wieder die Aufgabe um sie irgendwann dauerhaft zu lösen, damit ich loslassen kann, zuschauen und dösen.