Alte Schätze

Am 05.10.1994 schrieb ich : 

 

Das Leben mit all seinen Einzelheiten,

zu erfahren und zu begreifen.

Im Strom des Erlebens zu entscheiden,

wann es gilt einen Fehler zu vermeiden.

Die eigene Zeit der geschichtlichen anzupassen, den Sinn des Existierens zu erfassen.

Die Individualität eines jeden zu respektieren,

um die Achtung vor dem Leben nicht zu verlieren.

Zu Wissen wann Grenzen zu setzen sind,

und wann es besser ist so sorglos zu sein wie ein Kind.

Feststellen zu müssen, dass es höhere Mächte gibt,

dass nicht, wie im Film, immer das Gute siegt.

Alle Gefühle nicht alleine spüren zu wollen,

dass alles hier ist der Traum vom Leben, 

den wir Menschen erfüllen sollen.

... fast 25 Jahre später...
... fast 25 Jahre später...
So fein...
einfach bei mir zu sein.
Mich zu erholen von all dem was von Außen gern kommt, meine Gastfreundschaft genießt und manchmal mehr Zeit, Energie und Sein ist verronnen.
So sitze ich nun mit einem Lächeln im Licht der Natur und darf in mich spüren, hören und sehen, ganz pur.
Es ist nur eine kleine Weile, doch so reich und voller Glück. 
Es setzt all das aus meinem Innern auf das Wesentliche zurück.
Und dann ist da nur noch diese Unendlichkeit voller Licht und Geborgenheit.
Solche Momente wünsche ich Euch, am Wochenende oder einfach dann wenn's passt und Ihr Euch drüber freut.

Von Innen nach Aussen

Ich weiss es und doch tue ich es wieder...
Ich weiss es und doch frage ich mich wieder...
Ich weiss es und doch suche ich es wieder...
Ich weiss es und doch scheitere ich wieder...
Ich weiss es und doch brauche ich es wieder...
Ich weiss es und doch träume ich davon wieder...
Ich weiss es und doch rätsel ich darüber wieder...
Ich weiss es und doch lasse ich es wieder...
Ich weiss es und doch siege ich darüber...
Ich weiss es und doch weiss ich es nicht, weil Wissen nicht die Macht ist von der man so spricht.
Ich weiss, dass ich nicht wissen muss um zu sein, denn wüsste ich alles bliebe kein Platz mehr zum Wachsen und Gedeihen.

Abschied von etwas zu nehmen, gehört jeden Tag zum Leben.

Abschied kann mit einem Lächeln die Entscheidung krönen, wenn das Herz voller Güte zum Selbst und den anderen steht und mit Achtung verwöhnen.

Abschied ist im Außen sein zu lassen,was im Innern zur Vollendung kam, was noch nicht zur rechten Zeit am rechten Ort und nicht der ganzen Liebe Licht vernahm.

Abschied ist mit ausgestreckter Hand voll Achtsamkeit in Freiheit zu gehen, mit dem Außen im Innern den Weg voller Zuversicht auf ein schönes Wiedersehen.

Abschied ist die Bereitschaft dem Selbst alle Fenster und Türen zu öffnen und sich nicht mehr dem Ich zu verschließen, denn dann kann sein was will und soll und Neues sprießen.